Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft Alkohol getrunken haben, können körperlich und geistig geschädigt zur Welt kommen. Die Diagnose lautet Fetal Alcohol Spectrum Disorder (FASD), man geht von jährlich mehreren Tausend Fällen bundesweit aus. Ein Großteil der Betroffenen ist lebenslang auf Hilfe angewiesen. Als Kinder wachsen sie meist in Pflegefamilien auf, es gibt in Deutschland nur eine Handvoll gemischte Wohngruppen, in den sie gemeinsam mit Kindern, die unter anderen Behinderungen leiden, betreut werden. In Taufkirchen an der Vils wurde im ehemaligen Gasthaus Wagnerwirt nun ein Wohnheim allein für Jugendliche mit FASD eröffnet. Nach Angaben des Trägers, Quo Vadis in Stolberg, ist das bundesweit einmalig, auch das darauf abgestimmte Konzept sei neu.
InklusionEin Haus speziell für alkoholgeschädigte Kinder
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In Taufkirchen an der Vils gibt es eine Einrichtung für Menschen, die mit Behinderungen zur Welt gekommen sind, weil die Mutter in der Schwangerschaft getrunken hat. Derart spezialisierte Wohnheime gab es bisher nicht.
Von Thomas Daller, Taufkirchen
