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SPD Erding:Neue Leute sollen ran

Zwei Stadträte treten nicht mehr an, zwei treten kürzer

Mit neuen Gesichtern an der Spitze will die SPD in der Stadt Erding in den Kommunalwahlkampf gehen. Das hat Fraktionssprecher Horst Schmidt am Dienstag in einer Gesprächsrunde bekannt gegeben, zu der die SPD eingeladen hatte - quasi als Ersatz für den Ferienausschuss des Stadtrates, der nur bei Bedarf tagt. In diesem Jahr gab es wohl keinen Bedarf. Zwei amtierende SPD-Stadträte werden Schmidt zufolge gar nicht mehr antreten: Willi Scheib und Hans Schmidmayer. Zwei wollen nur noch auf hinteren Plätzen kandidieren: Jutta Harrer und Horst Schmidt selbst. Das sind die vier tragenden Figuren der SPD-Stadtpolitik seit vielen Jahren - seit sich Fritz Steinberger und Eva Kolenda aus der Kommunalpolitik zurückgezogen haben. Derzeit sitzt die SPD mit fünf Vertretern im 40-köpfigen Erdinger Stadtrat. Neben den vier genannten ist die fünfte die Soziologin und Politikwissenschaftlerin Tülin Güvenc-Mecilioglu, die vor wenigen Monaten den Platz von Huberst Niestroy übernommen hat, der nach Coburg gezogen ist.

Zwischen vier und sieben Mandate, dieses Ziel hat Schmidt als Ziel für die Wahlen zum Erdinger Stadtrat ausgegeben. Die SPD will sich auch mit einem eigenen Kandidaten um den Sessel des Oberbürgermeisters bewerben, er ist seit bald zwölf Jahren in CSU-Hand. Und Amtsinhaber Max Gotz stellt sich auch noch einmal zur Wahl. Wer gegen ihn antritt, wollte Schmidt noch nicht bekanntgeben. Der Fahrplan sieht vor, dass im September ein neuer Vorstand für den Erdinger Ortsverein gewählt wird, in den folgenden Monaten finden die Aufstellungsversammlungen für den Kreistag und dann für den Erdinger Stadtrat statt.