Süddeutsche Zeitung

Schwedenspiele:Wastl macht Werbung

Wastl, der Landsknecht, schwitzt am Schrannenplatz in Erding in der heißen Maisonne. Die meterhohe Statue macht Werbung für die Schwedenspiele, die im Juni und Juli von der Volksspielgruppe Altenerding aufgeführt werden. Ein Teil der Erdinger Altstadt wird im Sommer zum Ort eines schauerlichen Geschehens. Es geht es um den verzweifelten Kampf der Erdinger gegen die einfallenden Schweden anno 1632. Die Stadt wird von der Armee überrollt, ausgeraubt und gebrandschatzt. Über 150 Schauspieler und Schauspielerinnen in historischen Kostümen werden mit Pferden, Reitern, Wagen und Kanonen im Einsatz sein. Regie führen Renate Eßbaumer und Manuela Schieder, die technische Leitung hat Erich Peinelt. In der Neuinszenierung wird es einen Erzähler geben, der mit dem Blick von heute das Geschehen betrachtet. Neben dem Wastl macht auch Erik auf meterhohen Plakatwänden fleißig Werbung für die Schwedenspiele. Das Motiv für den Kämpfer vor brennender Kulisse stammt vom Erdinger Künstler und Stadtrat Harry Seeholzer. Wer sich Plätze für die Freiluftaufführung vor dem Schönen Turm in der Altstadt sichern will, kann das beim Kartenverkauf der Stadthalle Erding tun.

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