Ambulante Pflegedienste„Wir werden im Stich gelassen“

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Haben aktuell im Auto keinen Spaß: Kornelia Krause (l.), Geschäftsführerin der Spitex-Pflege in Wartenberg, und Pflegedienstleitung Mathilde Santner.
Haben aktuell im Auto keinen Spaß: Kornelia Krause (l.), Geschäftsführerin der Spitex-Pflege in Wartenberg, und Pflegedienstleitung Mathilde Santner. Renate Schmidt

Die ambulante Pflege ächzt unter den hohen Spritpreisen. Dienste hoffen auf schnelle Hilfe, doch der Staat schweigt. Der Frust wächst.

Von Christian Kern, Wartenberg/Dachau

Sara kommt spät, zu spät. Sie kommt, als alles schon gesagt ist. Dabei steht sie doch sonst so oft im Mittelpunkt. Sara, die viel getätschelte und treuherzige Bürohündin. Diesmal war es anders. Sara verzog sich in den Nebenraum. Sie zeigte sich nicht, sie gab keinen Ton von sich, fast anderthalb Stunden lang. Es war, als wollte sie sich vor einem Sturm in Sicherheit bringen. Einem Sturm an Wut, Entrüstung und Verzweiflung, der an diesem Morgen durch die Geschäftsräume der Spitex-Pflege in Wartenberg fegte. Denn draußen steigen die Spritpreise, drinnen wächst der Druck auf die Pflegedienste.

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