Farbenfroh geschmückt zeigt sich dieser Tage der Osterbrunnen von St. Wolfgang im Landkreis Erding. Ort und Kirche verdanken der Überlieferung nach ihren Ursprung dem Heiligen Wolfgang, der von 973 bis 994 Bischof von Regensburg war. Auf seiner Reise zum Kloster Mondsee soll er durch das Goldachtal gezogen sein und sich hier eine Zeit lang niedergelassen haben. Da die Bevölkerung unter großer Not litt und kein Trinkwasser hatte, erweckte laut Legende der Heilige Wolfgang durch sein Gebet eine Quelle mit bestem Trinkwasser. Das Team, das heuer den Wolfgangsbrunnen in einen Osterbrunnen verwandelt hat, besteht aus Mitgliedern der Frauengemeinschaft und des Kirchenchors sowie einigen Privatpersonen. Alle Eier sind alle handbemalt und oft kleine Kunstwerke, wie die Enteneier, die von Lydia Kranzmeier geschmückt wurden, oder die großen Straußeneier, die Anni Aigner gestaltet hat. Zum 1. Mai muss das Gesamtkunstwerk dem nächsten Höhepunkt weichen: An dem Tag wird um 13 Uhr der Maibaum aufgestellt.
OsterschmuckSchöne Aussichten für den Heiligen Wolfgang

Ort und Kirche verdanken der Überlieferung nach ihren Ursprung dem Heiligen Wolfgang, der von 973 bis 994 Bischof von Regensburg war.