Neuer Standort in Erding:Caritas zieht an den Stadtrand

Beratungsstellen sollen zusammengeführt werden

Seit Jahren sucht das Caritaszentrum Erding, das aktuell auf mehrere Standorte verteilt ist, ein geeignetes Mietobjekt in der Großen Kreisstadt, jetzt wurde man offensichtlich fündig. Die Verhandlungen stünden kurz vor dem Abschluss, sagt Kreisgeschäftsführerin Barbara Gaab auf Nachfrage der SZ. Man habe durchaus "viele Eisen im Feuer" gehabt, so Gaab. Als eins der heißesten Eisen galt lange das geplante Geschäfts- und Wohnhaus an der Ecke Landgestüt/Dr.Henkel-Straße in der Nähe des Bahnhofs. Auch die Agentur für Arbeit interessierte sich für Räume. Nachdem sich aber die Bauherren und Stadtverwaltung in einen Zwist verzettelten und lange nichts voranging, hat die Agentur nun Räume an der Peripherie, im Gewerbegebiet im Stadtteil Aufhausen gefunden.

Dort wäre noch Platz frei, aber die Caritas werde der Agentur nicht an den Standort folgen, so Barbara Gaab. Mehr wolle sie nicht verraten, erst müssten die Verhandlungen abgeschlossen seien. Nur so viel: Es geht an den Stadtrand von Erding. Bis auf die Kindertagesstätten, Mehrgenerationenhaus und die Kontaktstelle für Menschen mit Behinderung in Erding sollen alle Bereiche und Beratungsstellen mit circa hundert Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen am neuen Standort zusammengeführt werden. Nicht berührt ist die Außenstelle in Dorfen. Einen kleinen Umzug hat es bereits gegeben: Die Außenstelle für den Schwerpunkt Betreutes Wohnen ist von der Riverastraße an die Landshuter Straße zu den Maltesern gezogen. Nach der Sommerpause, so hofft Barbara Gaab, sollen dann die Verträge für den neuen Standort in trockenen Tüchern sein.

© SZ vom 04.08.2021 / regi
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