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Negative Effekte:Überschuss der Stadtwerke schrumpft

Die Stadtwerke Dorfen haben 2016 knapp 235 000 Euro Überschuss erzielt. Diesen haben am vergangenen Mittwoch die Stadträte einstimmig beschlossen. Der Überschuss fällt allerdings deutlich geringer aus als im Vorjahr. Damals belief sich das Plus auf 823 000 Euro. "Wir liegen 71 Prozent unter dem Vorjahresergebnis", sagte Geschäftsführer Klaus Steiner im Stadtrat.

Steiner führte die Einbußen auf sogenannte Einmaleffekte zurück, die sich negativ ausgewirkt hätten. Zum Beispiel gestaltete sich der Bereich Wärmeversorgung defizitär. Langfristig müsse dies aber nichts bedeuten, sagte Steiner: "Nur weil wir Verluste hatten, heißt das nicht, dass sich das Modell in Zukunft nicht lohnen könnte." Zudem hatten die Stadtwerke 2016 erheblich investiert, 2,9 Millionen insgesamt. Diese Investitionen betrafen vor allem die Bereiche Stromversorgung, Wärmeversorgung sowie den Ausbau des Glasfasernetzes - "das jüngste Kind" der Stadtwerke, sagte Steiner. Generell, so der Geschäftsführer, habe der Wettbewerb "rasant zugenommen".

Die Stadträte hatten mit dem Einbruch des Überschusses gerechnet. "Das Ergebnis kommt nicht sehr überraschend", sagte Michaela Meister (SPD). Der Stadtrat war allerdings wie Bürgermeister Heinz Grundner (CSU) der Ansicht, dass der Rückgang des Überschusses hinreichend mit den Einmaleffekten zu erklären sei. Sie stimmten einstimmig zu.

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