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Moosach:Grenzenlose Improvisation

Mit internationalen Improvisationen aus Musik, Wort und Tanz startet das Meta Theater in Moosach im Landkreis Ebersberg ins neue Jahr. An gleich zwei Abenden sind Mitglieder der ebenso legendären wie großartigen Band Embryo, zwei Tänzer und ein Dichter zu Gast, um dem Publikum ihr gemeinsames Projekt "Embryo, Poesie & Butoh Dance" zu präsentieren. An diesem Samstag gibt es erstmal ein informelles Come Together, bei dem man die Künstler im Gespräch kennenlernen und etwas über die Denkanstöße, Hintergründe und Impulse zu ihrem Projekt erfahren kann. Außerdem wollen sie mit kleinen Experimenten, skizzenhaft, szenisch und musikalisch andeuten, was zwei Wochen später als Performance zu sehen sein wird.

"Embryo, Poesie & Butoh Dance - Improvisationen von Text, Tanz und Musik" ist eine Begegnung zwischen den Kulturen, zwischen den Elementen und zwischen Künstlern. Mit dabei im Meta Theater sind die beiden Embryo-Mitglieder Marja Burchard (Vibrafon, Posaune) und Maasl Maier (Bass, Percussion, Saxofon). Bei der Band, die bereits 1969 gegründet wurde, macht Improvisation einen großen Teil des Schaffens aus. "Alte und neue Kompositionen verschmelzen zu einem einzigartigen Klangerlebnis, in dem außer- und innereuropäische Melodien, Rhythmen, Jazz und rockig-psychedelische Klänge zu hören sind."

Hinzu kommen der Tänzer Shusaku Takeuchi und die Tänzerin Anna Orkolainen, beide sind derzeit Stipendiaten der Villa Waldberta in München. Orkolainen ist 1981 in Finnland geboren und mit russischen Wurzeln aufgewachsen, Takeuchi wurde 1948 in Japan geboren. Beide verbindet die Liebe zum japanischen Butoh Tanz und zur Improvisation. Für die Poesie zuständig ist der Wortkünstler Daniel Graziadei. Er mag es, spontan zu dichten, vor aller Augen und Ohren. Gemeinsam werden diese Künstler etwas präsentieren, das die Grenzen zwischen Musik, Tanz und Wort auflöst und ihre Improvisationen zu einem Ganzen verschmelzen lässt.

"Embryo, Poesie & Butoh Dance" im Meta Theater, Moosach, Samstag, 25. Januar, und Samstag, 8. Februar, jeweils 20 Uhr, Reservierungen unter Telefon 08091/35 14 oder per E-Mail an info@meta-theater.com.

© SZ vom 23.01.2020 / sz
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