Immer wieder müssen Rettungskräfte ausrücken, um Hunde oder deren Besitzer aus einem der Kanäle der Umgebung zu retten. Mal springen die Tiere freiwillig ins Wasser, mal rutschen sie vom Ufer ab – und schaffen es an der rutschigen Böschung nicht wieder hinaus, ebenso wenig die Menschen, die ihnen zu Hilfe eilen. Die Polizei bat deshalb zuletzt schon alle Spaziergänger mit Hunden, sich den Uferbereichen der Kanalläufe nach Möglichkeit nicht zu nähern.
Ganz besonders gilt das in der kommenden Zeit am Mittlere-Isar-Kanal, wie die Uniper Kraftwerke GmbH jetzt meldet. Weil im Abschnitt zwischen den Kraftwerken Eitting und Pfrombach Sanierungsarbeiten an der Kanalauskleidung laufen, wurde der Wasserspiegel seit Mitte Juli deutlich abgesenkt. Größere Bereiche der Böschung lägen frei und das Wasser im Kanal fließe deutlich schneller, so die Warnung.
Die Kunststoffbahn, mit der die Böschung abgedichtet sei, biete keinerlei Halt, um sich aus dem Kanal zu befreien. Dadurch bestehe Lebensgefahr, die Wege dürften auf keinen Fall verlassen werden, Hunde seien unbedingt anzuleinen.

