Ruhige Natur:Abendstimmung am Kronthaler Weiher

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(Foto: Renate Schmidt)

Von Thomas Daller, Erding

Am Kronthaler Weiher ist Ruhe eingekehrt. Nicht nur die Bäume verlieren ihre Blätter, auch ansonsten schaltet die Natur einen Gang zurück. Die hektisch umherschwirrenden Libellen sind verschwunden, auch bei weiteren Insektenarten, die am oder im Wasser leben wie Eintags- oder Köcherfliegen, schlüpfen nur noch die allerletzten Exemplare. Das Quaken der Frösche ist längst verstummt und auch viele Fischarten gleiten langsam in eine Art Ruhestarre hinüber. Nur Hechte sind noch aktiv, wenn sie sich noch nicht genügend Winterspeck angefressen haben. Für manche Angler ist nun die Zeit gekommen, den schweren Hechten nachzustellen. Denn die gibt es durchaus im Kronthaler Weiher, immer wieder werden große Exemplare dort gefangen. Aber es ist im Herbst ein mühsames Angeln. Denn das Wasser ist voller abgestorbener Blätter, die sich beim Einholen des Köders an den Haken verfangen. Und Hechte können recht misstrauisch sein, wenn so ein Köder ein Röckchen aus Blättern trägt. Da hat man an anderen Hobbys dann oft mehr Freude, wie beispielsweise am Fotografieren. So ein abendliches Motiv eines spiegelnden Gewässers wirkt schon fast wie ein romantisches Gemälde.

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