Der Erdinger Oberbürgermeister Max Gotz (CSU) hat am Sonntag auf Anhieb die Wiederwahl gewonnen. Er erreichte 51,5 Prozent. Der 62-Jährige war zum vierten Mal angetreten. Zweite Bürgermeisterin Petra Bauernfeind (Freie Wähler) erreichte 16,8 Prozent, gefolgt von Stadtrat Leon Kozica (SPD) mit 14,3 Prozent, Alexander Beil (AfD) mit 8,5 Prozent und Gerhard Heilmaier mit 9,0 Prozent. Die Grünen hatten keinen eigenen Kandidaten aufgestellt. Die Wahlbeteiligung lag bei 60,7 Prozent.
Mit einem überraschend starken Ergebnis hat in Dorfen der gemeinsame Kandidat von ÜWG, SPD, Grünen und Liste West, Claudius Siebert, den seit 18 Jahren amtierenden Bürgermeister Heinz Grundner (CSU) in die Stichwahl gezwungen: Der Politikneuling Siebert, der bislang noch keine Erfahrungen im Stadtrat hatte, erhielt nach Auszählung aller Stimmen 49,3 Prozent, Grundner 42,2 Prozent sowie die AfD-Kandidatin Manuela Schulz 8,4 Prozent. Siebert feierte zusammen mit vielen Anhängern im Foyer des Rathauses sein gutes Abschneiden. Zeitweilig lag sein Zwischenergebnis sogar bei 51,4 Prozent. Die Stichwahl soll in zwei Wochen, am 22. März folgen.
In Moosinning gewinnt der SPD-Amtsinhaber klar gegen seinen einzigen Konkurrenten von der AfD
Stefan Haberl (CSU), seit sechs Jahren Rathauschef in Taufkirchen, konnte sich deutlich gegen seinen Herausforderer Bernd Friedrich von der SPD durchsetzen: Als um 19.20 Uhr alle Wahlbezirke ausgezählt waren, entfielen auf Haberl 3198 Stimmen, das entspricht einen Anteil von 59,6 Prozent. Friedrich bekam 2168 Stimmen und somit 40,4 Prozent. Haberl konnte damit sein Ergebnis von vor sechs Jahren deutlich steigern. Damals kam er im ersten Wahlgang nur auf 43,5 Prozent und gewann erst in der Stichwahl.
In Moosinning konnte sich klar Georg Nagler von der SPD gegen seine Herausforderin von der AfD durchsetzen. Bürgermeister Nagler, seit 2020 im Amt, wurde mit 80,5 Prozent wiedergewählt. Gabriele Laue erreichte 19,5 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 68,9 Prozent.

