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Jugendhilfeausschuss:Drei Gemeinden wollen Familienstützpunkte

Der Jugendhilfeausschuss des Landkreises steht den geplanten Familienstützpunkten aufgeschlossen gegenüber: Der Ausschuss hat die Verwaltung einstimmig beauftragt, einen Antrag auf Förderung beim Freistaat zu stellen und bei entsprechender Bewilligung die dafür erforderliche Fachkraftstelle zu besetzen. Bei Familienstützpunkten handelt es sich um ein niederschwelliges Angebot mit wohnortnaher Lotsenfunktion. Die Stützpunkte dienen dazu, Familien am Ort die Möglichkeit zu geben, sich über Angebote der Jugend- und Kinderfürsorge zu informieren. Dieser Service soll grundsätzlich allen Landkreisbürgern zur Verfügung stehen und nicht nur defizitorientiert. Drei Gemeinden haben bereits Interesse angemeldet, dabei handelt es sich um Taufkirchen, Forstern und Fraunberg. Fachstellenleiter Peter Stadick ging davon aus, dass man mit insgesamt sechs bis sieben Gemeinden eine ausreichende regionale Verortung erzielen könne. Der Landkreis plant mit einer Fachkraft, die eine 0,75 Vollzeitstelle erhalten soll.

© SZ vom 20.06.2017 / tdr
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