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Isen:Auf in die Berge

Theaterverein Isen inszeniert das Musical "Der Watzmann ruft"

Einmal im Jahr bringt der traditionsreich Isener Theaterverein mindestens eine Inszenierung auf die Bühne - und das schon seit seiner Neugründung im Jahr 1983. In diesem Jahr führen die 30 aktiven Mitglieder ein Musical auf. Es geht in die Berge: "Der Watzmann ruft" wird inszeniert, das im Jahr 1974 als Bergbauernparodie entstandene, musikalisch untermalte Stück; geschrieben von Wolfgang Tauchen, die Liedtexte sind von Joesi Prokopetz und vertont wurde es von Wolfgang Ambros - ein Mix aus Rock und alpiner Folklore, das auch heute noch viele Fans finden dürfte. Schon einmal hat der Verein das Musical vor einem eher kleinen Publikum beim Starkbierfest 2015 in Pemmering inszeniert. Jetzt will man die Aufführung im Gasthof Klement wiederholen und als Frühjahrsstück des Theatervereins einem breiterem Publikum präsentieren. Die Handlung ist abenteuerlich, aber unterhaltsam: Sie nimmt ihren Lauf, als der Watzmann, der Schicksalsberg, wieder einmal seine Opfer sirenenhaft ruft. Bis die verführerische Gailtalerin (gespielt von Christian Schwaiger) eingreift, kann der wackere Sohn des Bergbauern (Jakob Schietzl) widerstehen. Sie macht ihm Avancen und verspricht, ihm zu gehören, wenn er den Berg bezwingt.

Die schicksalsschwangere Handlung auf dem Berghof mit Bauer (Stefan Hobmaier), Bua, verstockten Knechten (Martina Nicolai, Stefan Schweiger und Gabriel Nicolai) und den Mägden (Renate Vitzthum, Barbara Wimmer, Rebecca Nicolai und Elke Lämmlein), der Kampf Mensch und Berg, Furcht und Verlockung ist voll absurder Komik. Für die stimmungsvolle Musik sorgt die Gailtaler Muuuuhsi. Erzähler ist Wolfgang Peller.

Vier Mal wird das Stück aufgeführt, jeweils um 20 Uhr: Am Freitag, 1. April, Samstag, 2. April, Freitag, 8. April, und schließlich Samstag, 9. April, im Theatersaal des Gasthofs Klement. Karten sind im Vorverkauf beim Kulturpunkt Isen erhältlich. Die Tageskasse öffnet jeweils eine Stunde vor Spielbeginn. Im Vorverkauf kosten die Karten elf Euro, an der Abendkasse 13.

© SZ vom 17.03.2016 / SZ
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