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Im Langsprint zuhause:Am liebsten voll Speed

Die kürzere Distanz ist Mona Mayer lieber.

(Foto: Privat)

Mona Mayer läuft über 200 und 400 Meter

Sie ist deutsche U20-Hallenmeisterin, startet bei internationalen Wettkämpfen und hat große Ziele: Die Hörlkofnerin Mona Mayer gehört zu den größten deutschen Talenten im Langsprint, und das scheint in der Familie zu liegen. Auch ihre Mutter Ruth Mayer ist früher 400 Meter gelaufen. Angefangen hat die heute 17-Jährige bei der Kinderleichtathletik in Erding, dann wechselte sie zur LG Sempt. Als sie 2016 bei den deutschen U16 Meisterschaften in Bremen über 300 Meter gewann, wollte sie noch mehr und wechselte zum MTV 1881 Ingolstadt, bei dem sie auch heute noch trainiert. "Ich bin sehr ehrgeizig", sagt Mona Mayer.

Sie verzeichnet laufend Erfolge. Im Februar holte sie sich heuer bei den bayerischen U20-Hallenmeisterschaften in München den ersten Platz über 200 Meter, ein paar Wochen später folgte in Sindelfingen der Titel als deutsche U20-Hallenmeisterin über 400 Meter. Auch über ihren siebten Platz bei den U18-Europameisterschaften im vergangenen Jahr im ungarischen Györ freue sie sich noch immer, wie sie sagt. Am liebsten läuft sie die 200 Meter, da könne sie "voll Speed" geben wie bei 100 Metern. "Aber über 400 Meter bin ich am besten." Ihr nächstes Ziel sind die deutschen Meisterschaften in Berlin, und zwar bei den Erwachsenen. Das wäre das erste Mal für sie. Auch die U20-Europameisterschaft in Schweden hat sie angepeilt. Mayer geht in die elfte Klasse und macht nächstes Jahr Abitur. "Es ist zwar oft stressig", sagt sie. "aber irgendwie klappt es immer." Sie habe nur bestimmte Zeiten, um zu lernen. "Mehr geht nicht."

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