Im Bürgerhaus Oberding:Witzig-morbider Leseabend

Im Bürgerhaus Oberding: Oliver Pötzsch, Jahrgang 1970, ist ein Nachfahre der bayerischen Henker-Dynastie der Kuisls. Als Schriftsteller geht er nur einem fiktiv blutrünstigen Geschäft nach.

Oliver Pötzsch, Jahrgang 1970, ist ein Nachfahre der bayerischen Henker-Dynastie der Kuisls. Als Schriftsteller geht er nur einem fiktiv blutrünstigen Geschäft nach.

(Foto: Privat)

Oliver Pötzsch liest aus "Das Buch des Totengräbers"

Oliver Pötzsch ist seit einigen Jahren mit historischen Romanen erfolgreich. Seine Bücher um den Schongauer Henker Jakob Kuisl haben ihn bekannt gemacht. In seinem neuen Roman "Das Buch des Totengräbers" nimmt er seine Leser mit in eine andere Zeit und an einen anderen Ort: in das Wien Ende des 19. Jahrhunderts. Neben verrauchten Kaffeehäusern und rauschenden Opernbällen gehören auch Armut, Kinderarbeit, antisemitische Anfeindungen und aufkeimender Nationalismus zum Alltag. Aber auch in der Verbrechensbekämpfung kündigt sich in der wachsenden Metropole ein Zeitenwechsel mit neuen Ermittlungsmethoden an. Mehr wird jedoch erst mal nicht verraten, denn Pötzsch kommt am Samstag zu einer Lesung nach Oberding. Die Ankündigung verspricht einen "spannenden, witzigen, morbiden Leseabend über den Weg alles Irdischen - mit Herzstilett, Totenwecker und Vampirkoffer". Dazu gibt es Musik von Wolfgang Ambros bis Georg Kreisler.

Oliver Pötzsch Lesung, Samstag, 9. Oktober, 19.30 Uhr, Bürgerhaus Oberding, Vorverkauf Bücherei Oberding, Telefon 08122/22 84 680 oder E-Mail an info@buecherei-oberding.de.

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