FlugsicherheitNächtliche Testflüge am Flughafen München

Um die für sichere Landungen nötige Navigationssysteme der Südbahn am Münchner Flughafen, hier ein Archivbild, zu überprüfen, gibt es am 16. und 17. März nächtliche Testflüge.
Um die für sichere Landungen nötige Navigationssysteme der Südbahn am Münchner Flughafen, hier ein Archivbild, zu überprüfen, gibt es am 16. und 17. März nächtliche Testflüge. Marco Einfeldt

Am 16. und 17. März wird das Instrumentenlandesystem der Südbahn vermessen. Dabei kann es für die Anwohner laut werden.

Die Deutsche Flugsicherung testet am Montag und Dienstag, 16. und 17. März, ob das Instrumentenlandesystem der Südbahn am Flughafen München so funktioniert, wie es soll. Dazu sind nächtliche Flüge notwendig, wie das Staatsunternehmen nun mitteilt. Dies diene dazu, eine sichere, geordnete und flüssige Verkehrsabwicklung am Flughafen zu gewährleisten. Man bitte die Anwohner darum um Verständnis.

Das betroffene Instrumentenlandesystem werde von Piloten genutzt, welche die Nordbahn von Osten her anfliegen, heißt es von der Flugsicherung, konkret unterstützt das System demnach während dieses Anfluges die Piloten bei der Navigation. Dazu definieren Sendeanlagen am Boden den Anflugkurs und Gleitwinkel des landenden Flugzeugs, diese Daten werden dann an die Maschine gesendet und den Piloten im Cockpit angezeigt.

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Um sicherzustellen, dass das Instrumentenlandesystem sowie weitere technische Anlagen die geforderte Genauigkeit aufweisen, sei in regelmäßigen Abständen eine aufwendige Flugvermessung nötig, heißt es von der Flugsicherung. Zum Einsatz kommt dabei übrigens ein Turbo-Prop-Flugzeug vom Typ Beechcraft Super King Air 350. Sollten die Testflüge wegen des Wetters oder aus technischen Gründen nicht wie geplant stattfinden können, „müssen die Vermessungsflüge bis zum Vorliegen der entsprechenden Ergebnisse fortgeführt werden“, heißt es weiter von der Flugsicherung.

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