Erlöse des Hellen Ein Cent je Liter

Scheckübergabe aus der Spendenaktion von Fischers Stiftungsbräu an die Fischers Wohltätigkeitsstiftung (von links): Andreas Brenninger, Verkaufsleiter Brauerei Erdinger Weißbräu, Josef Westermeier, Geschäftsführer Erdinger Weißbräu, Landrat Martin Bayerstorfer, Verwaltungsratsvorsitzende der Fischers Wohltätigkeitsstiftung, Michaela Heß-Sauer, Leiterin Fischers Seniorenzentrum Erding, Oberbürgermeister Max Gotz, sowie Matthias Vögele, Geschäftsführer der Stiftungs-Verwaltung.

(Foto: WIL/oh)

Stiftungsbräu spendet 45 860 Euro für wohltätige Zwecke

Am 23. April wird traditionell in Deutschland der "Tag des Bieres" gefeiert. In Erinnerung an die Verkündung des Reinheitsgebots im Jahr 1516. Den Tag nutzt allerdings auch seit zwei Jahren die Fischer's Stiftungsbräu, um aus ihrer Aktion "Heimatliebe" den Erlös als Scheck an die Fischer's Wohltätigkeitsstiftung zu überreichen. Ein Cent je verkauftem Liter Stiftung Hell geht zugunsten wohltätiger Zwecke in der Region Erding. Im vergangenen Jahr hatte der Scheck die Höhe von 35 563 Euro, eine Summe, die jetzt deutlich überboten wurde mit 45 860 Euro.

Man muss sich immer Ziele setzen, sagte Andreas Brenninger, Verkaufsleiter der Privatbrauerei Erdinger Weißbier, zu der die Fischer's Stiftungsbräu seit 1991 gehört. Trotz rückläufiger Zahlen auf dem Biermarkt, habe man mit dem Hellen weitere Zuwächse erzielen können. "Trinken für einen guten Zweck" entspreche auch dem Sinne des Gründers Joseph Fischer.

Auch Josef Westermeier, Geschäftsführer beim Stiftungsbräu, und Landrat Martin Bayerstorfer, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Fischers Stiftungs-Verwaltungs GmbH, blickten auf die Tradition zurück, bei allem Gewinnstreben auch die soziale Komponente nicht zu vergessen, wie es Joseph Fischer gewollte habe. Während viele Brauerei inzwischen nicht mehr existieren würde, könne man sich auf dem Markt gut halten und sogar wie beim Stiftungshellen deutlich steigern, wie die Summe zeige, sagte Westermeier.

Die Spende erlaube der Stiftung "das Eine oder Andere, was sie sich sonst nicht hätte leisten können", sagte Bayerstorfer. Und es gebe Pläne, das Seniorenzentrum zu erweitern, unter anderem im Bereich Demenzerkrankte und betreutes Wohnen.

Auch OB Max Gotz lobte das soziale Engagement der Brauerei und äußerte den Wunsch, dass die Brauerei weiter so ein gutes Bier braue und sich weiter entwickle, da dies auch Arbeitsplätze sichere und nach Außen zeige, dass in Erding das Handwerk der Braukunst einen hohen Stellenwert habe.