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Erdinger SPD:Mit einem OB-Kandidaten in den Wahlkampf

Der 41-jährige Alexander Gutwill will ins Erdinger Rathaus

Die SPD hat einen Kandidaten für das Amt des Erdinger Oberbürgermeisters: Der 41-jährige Alexander Gutwill möchte das Rathaus erobern und hätte auch schon ein paar konkrete Pläne: mehr Transparenz, mehr Bürgerbeteiligung, mehr Ladestationen für E-Autos und E-Bikes, mehr Geld für eine bessere Informationstechnik im Rathaus - und dafür einen Verzicht auf den geplanten Tunnel zwischen dem jetzigen Rathaus und dem Erweiterungsbau auf der anderen Seite der Landshuter Straße. Gutwill ist 2013 erstmals in die SPD eingetreten - und trat ein Jahr später wieder aus. Wegen der Edathy-Affäre, wie er am Donnerstag während eines Pressegesprächs sagte. Jetzt ist er in diesem Sommer wieder zur SPD zurückgekehrt, im Erdinger Ortsvereins will er nun auch Verantwortung übernehmen.

Gutwill ist Abteilungsleiter im kbo-Isar-Amper-Klinikum in Haar und verantwortlich für den Einkauf und die Logistik sowie Ausbildungsleiter für drei Berufe am kbo-Klinikum. Er sitzt nicht nur im Vorstand der Erdinger SPD, sondern ist auch stellvertretender Vorsitzender der DLRG Erding. Gutwill ist in München geboren, wohnt seit 2001 in Erding, er ist verheiratet und hat vier Kinder. Und er wird nicht das einzige neue Gesicht in der SPD-Stadtratsfraktion sein: Bei dem Pressegespräch kündigten Horst Schmidt und Hans Schmidmayer ihren Rückzug von der Kommunalpolitik an, das gelte auch für Jutta Harrer und eventuell ebenso für Willi Scheib. Ihre Liste will die SPD am Donnerstag, 21. November, aufstellen. Die ersten zehn Plätze seien sehr gut besetzt, sagte Schmidt. Dort wird auch Tülin Güvenc-Mecilioglu vertreten sein, die als Nachrückerin für Siegfried Draxler jetzt im Stadtrat sitzt.