"Ich habe mich sofort angesprochen gefühlt", erinnert sich Franziska Schwieglhofer noch gut an den Moment, als sie den Aufruf zur Kandidatur für das Jugendparlament in der Hand hielt. Seitdem die 17-jährige Schülerin aus München im Dezember nach Erding gezogen ist, sei es ihr sehr schwer gefallen, Anschluss unter Gleichaltrigen zu finden, was auch daran liegt, dass sie nach wie vor nach München zur Schule fährt. Das möchte sie nun ändern, für alle hier in Erding. Ihr Ziel ist es, Jugendliche zusammenzubringen - Jugendtreffs organisieren, Feten veranstalten, den Basketballplatz wieder öffnen. "Leider weiß ich noch nicht viel vom Jugendparlament", gibt sie zu, trotzdem hat sie großes Interesse, sich einzubringen und mitzuhelfen. Sie möchte mit der Zeit und den gesammelten Erfahrung in die Aufgaben hineinwachsen und herausfinden, "für was die Jugend sich hier interessiert". "Durch mein Freiwilliges Soziales Jahr im Kindergarten im letzen Jahr habe ich schon viel im sozialen Bereich kennengelernt und kann jetzt auch Jugendgruppen leiten." Ihr Berufswunsch ist es, Mediatorin zu werden, um anderen Menschen zu helfen - so wie mit ihrem Engagement im Jugendparlament.

Rosina Korschildgen

Bild: Renate Schmidt 12. Oktober 2012, 16:542012-10-12 16:54:30 © SZ vom 13.10.2012/tob