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Erding:Verbesserte Kommunikation

Informationen zwischen Rettungswagen und Notaufnahme am Klinikum Erding sollen künftig noch schneller fließen; dafür soll diese Schnittstelle digitalisiert werden, das teilt das Landratsamt Erding mit. Für diese Digitalisierung können Mittel aus dem Krankenhauszukunftsfonds beantragt werden, wie es weiter heißt. Noch im Mai will das Klinikum Erding diesen Antrag stellen.

Es sei eines der wichtigen Ziele des bayerischen Staatsministeriums für Digitales, "überall dort eine nahtlose Datenweitergabe einzurichten, wo Sicherheit und Schnelligkeit eine besonders wichtige Rolle spielen", teilt das Landratsamt Erding weiter mit. Dazu gehöre die Kommunikation zwischen dem Rettungswagen und der Notaufnahme, damit die Mitarbeiter im Krankenhaus schon vor Eintreffen des Patienten so genau wie möglich Bescheid wissen, mit welchem Erkrankungsbild er gebracht wird. Für Patienten mit einem Herzinfarkt gebe es eine solche Schnittstelle bereits, betont dazu Landrat Martin Bayerstorfer (CSU). Seit 2011 seien Notaufnahme und Rettungswägen mit einer speziellen Funkverbindung ausgestattet, so dass schon während der Fahrt das erste EKG zur Notaufnahme geschickt werden kann, so dass dort die Behandlung sofort starten könne, wenn der Patient ankomme. Dies solle in Zukunft für alle Erkrankungen möglich sein.

© SZ vom 17.04.2021 / sz
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