Die Große Kreisstadt Erding wird sich für die bayerischen Special Olympics 2029 bewerben. Das hat der Stadtrat einstimmig beschlossen. Sollte es mit der Bewerbung klappen, dann erwartet Erding bei den Landesspielen der Sportveranstaltung für Menschen mit Behinderung bis zu 3000 Teilnehmende.
Die Stadtverwaltung rechnet sich durchaus Chancen aus. Erding verfüge über „glänzende Rahmenbedingungen“, sagte Oberbürgermeister Max Gotz. Als Beispiel nannte er fünf Sporthallen „in Topausstattung“. Darüber hinaus sei die Stadt erfahren in der Veranstaltung von überregionalen Sportwettbewerben.
Die Begeisterung bei den örtlichen Sportvereinen und den mitwirkenden Schulen, sei groß. „Die Resonanz ist überwältigend“, so Gotz. In die Organisation und Ausführung werde zudem das gesamte Personal der Stadtverwaltung mit einbezogen. Die Federführung liegt beim Kulturamt.
Erding rechnet mit einem Eigenanteil von rund 90 000 Euro. Dem gegenüber gebe es – unbezahlbare – Vorteile: Die Stadt könne ein starkes Zeichen setzen für Inklusion, gesellschaftlichen Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement und sich zugleich überregional als weltoffene und sportfreundliche Kommune einen Namen machen.

