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Erding/Oberding:Wohnkomplex für Landesbehörden

An der Anton-Bruckner-Straße wird eine neue Einmündung nötig

Ein Wohnkomplex mit zusätzlichen Verwaltungs-, Konferenz- und Schulungsräumen für Mitarbeiter der Bundes- und Landesbehörden ist in Erding an der Anton-Bruckner-Straße geplant. Für die Erschließung des Grundstücks wird vom Bauherrn, dem Dorfener Unternehmen Scharl, von der Anton-Bruckner-Straße (St 2084) eine neue Einmündung errichtet: Die Fahrbahn wird aufgeweitet und erhält von Erding kommend eine Linksabbiegespur zum neuen Gebäudekomplex. An den Kosten für die Erschließung beteiligt sich die Gemeinde Oberding, deren Gemeindegrund direkt an das Grundstück grenzt. Die Erschließung inklusive einer Linksabbiegespur kommt auf insgesamt 870 000 Euro. Laut Vertrag, den der Gemeinderat kürzlich beschlossen hat, zahlt Oberding 243 600 Euro, den Rest übernimmt die Baufirma Scharl. Die Beteiligung könnte sich später auszahlen, sagte Bürgermeister Bernhard Mücke (CSU) im Gemeinderat. Im weiteren Verlauf der Erschließungsstraße liegen auf Oberdinger Flur unbebaute Flächen, die einmal zu einem Gewerbegebiet werden sollen. Von der fälligen Ablöse für das Staatliche Bauamt Freising in Höhe von insgesamt circa 52 600 Euro übernimmt Oberding rund 14 700 Euro. Auch dieser Vereinbarung stimmte der Gemeinderat zu.

© SZ vom 25.05.2020 / regi

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