Kommunalwahl 2026Erdinger OB kandidiert zum vierten Mal

Oberbürgermeister Max Gotz bei einer Diskussion im Rahmen der Schwabener Sonntagsbegegnungen in der Volkshochschule Erding zum Thema „Brauchen wir Parteien?“.
Oberbürgermeister Max Gotz bei einer Diskussion im Rahmen der Schwabener Sonntagsbegegnungen in der Volkshochschule Erding zum Thema „Brauchen wir Parteien?“. Stephan Görlich

Max Gotz will es noch einmal wissen: Der Erdinger Oberbürgermeister tritt 2026 zum vierten Mal an. Der CSU-Ortsverband hat ihn jetzt einstimmig nominiert.

Von Regina Bluhme, Erding

Jetzt ist es offiziell: Der CSU-Ortsverband hat den Erdinger Oberbürgermeister Max Gotz zum Kandidaten für die Kommunalwahl 2026 gekürt. Gotz ist seit 2008 Erdings Bürgermeister, seit 2013 Oberbürgermeister. Die CSU benannte den 61-Jährigen mit 100 Prozent Zustimmung.

Seinen Willen zur vierten Kandidatur hatte OB Max Gotz bereits vor Monaten öffentlich kundgetan. Er wolle noch einmal antreten angesichts einer „Fülle von Zukunftsprojekten“, die für die Stadt wichtig seien und auch ihm persönlich, erklärt Gotz. Dazu zählen der Erdinger Ringschluss, die Nordumfahrung sowie die Konversion des Fliegerhorsts Erding. Auf dem ehemaligen Areal der Bundeswehr soll ein neuer Stadtteil mit Wohnen und Arbeiten entstehen. Auch wenn der Verkauf kurzfristig auf Ende 2025 verschoben wurde, zeigt sich Max Gotz zuversichtlich, dass es heuer noch zu einer Entscheidung kommen werde.

Es sei sicher von Vorteil, wenn der OB über ein Netzwerk verfüge, fügt der Amtsinhaber hinzu. Er bringe sowohl Energie als auch Erfahrung mit und habe sich in seiner Amtszeit „mit Erfolg, Wissen und Leidenschaft“ für Erding engagiert. Mit Rücklagen von etwa 63 Millionen Euro stehe die Stadt auch gut da.

Nach einem holprigen Start 2020 habe der Stadtrat zu einem guten Miteinander gefunden, betont Gotz. „Die Balance“ innerhalb des Gremiums wolle er gerne weiter erhalten, ebenso den sozialen Frieden innerhalb der Stadt.

Aktuell haben zwei weitere Bewerber ihre OB-Kandidatur angekündigt:  Zweite Bürgermeisterin Petra Bauernfeind von den Freien Wählern und Leon Kozica, Stadtrat und Ortsvorsitzender der SPD.  Es könnten noch mehr werden. Die Wählergemeinschaft Erding Jetzt, AfD und die Grünen wollen sich demnächst äußern.

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