Im Erdinger Museum:„Sprechende“ Münzen

(Foto: Renate Schmidt)

Das P-Seminar Latein des Anne-Frank-Gymnasiums macht Geschichte für Besucherinnen und Besucher besser erlebbar.

Wer bisher dachte, die Zwei-Euro-Münze sei das größte Geldstück in Deutschland, wird aktuell eines Besseren belehrt. Denn im Erdinger Museum gibt es nun deutlich größere Münzen, mit denen man zwar nicht bezahlen, aber einiges über Geschichte lernen kann. Angefangen hatte alles am Anne-Frank-Gymnasium: Das P-Seminar Latein hatte sich zum Ziel gesetzt, zehn der im Museum Erding ausgestellten Münzen zum Leben zu erwecken. Künftig finden sich im Durchgangsbereich des Museums daher, zwischen römischer und frühmittelalterlicher Archäologie, vergrößerte Repliken der Münzen sowie Sprechblasen, die vom Leben der darauf abgebildeten Persönlichkeiten erzählen. Ziel des inkludierten Ratespiels ist es, alle zehn Sprechblasen ihren Münzen zuzuordnen. Die Herausforderung: Alle Bestandteile dieses Spiels sind mobil und geraten manchmal (absichtlich) in Unordnung. Hilfestellung ist auf der Rückseite der Münzabbildungen zu lesen. Die Fotos der Münzen hat das Museum beigesteuert, für Text und Gestaltung ist das P-Seminar des Anne-Frank-Gymnasiums verantwortlich. Die Originalmünzen sind in einer Vitrine im gleichen Raum ausgestellt.

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