Eissporthalle ErdingVom Glamrock bis zu modernem Pop

Lesezeit: 2 Min.

Vier Konzerte werden im kommenden Juli in der Erdinger Stadtwerke-Arena in Kooperation der Stadt Erding und den Sinnflut-Veranstaltern stattfinden. Im Bild (von links) Oberbürgermeister Max Gotz, Peter Feller, Börnie Sparakowski, Lea Feller (alle Sinnflut-Festival) sowie Daniel Strowitzki (Geschäftsführer der Stadthalle Erding) und Stadthallen-Kulturbeauftragter Valentin Kallinger
Vier Konzerte werden im kommenden Juli in der Erdinger Stadtwerke-Arena in Kooperation der Stadt Erding und den Sinnflut-Veranstaltern stattfinden. Im Bild (von links) Oberbürgermeister Max Gotz, Peter Feller, Börnie Sparakowski, Lea Feller (alle Sinnflut-Festival) sowie Daniel Strowitzki (Geschäftsführer der Stadthalle Erding) und Stadthallen-Kulturbeauftragter Valentin Kallinger (Foto: Privat)
  • Die Erdinger Eissporthalle wird vom 25. bis 28. Juli 2026 zu einer Konzerthalle mit 2700 Plätzen umfunktioniert.
  • Spider Murphy Gang, The Sweet, Culcha Candela sowie Kamrad und Madeline Juno treten an vier Abenden auf.
  • Die Konzerte finden parallel zum Sinnflut-Festival statt, Tickets kosten zwischen 40 und 65 Euro.
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Für vier Tage im nächsten Jahr mutiert die „Stadtwerke-Erding-Arena“ zu einer modernen Konzerthalle. Parallel zum Sinnflut-Festival werden dort die „Spider Murphy Gang“, „The Sweet“,“ Culcha Candela“ sowie Kamrad und Madeline Juno die Musikfans begeistern.

Von Philipp Schmitt, Erding

Musikfans dürfen sich freuen: Die Eissporthalle „Stadtwerke-Erding-Arena“ am Volksfestplatz wird vom 25. bis 28. Juli 2026 für vier Konzerte zu einer modernen Musik-Arena umfunktioniert. Für Auftritte der Spider Murphy Gang (25. Juli), Culcha Candela (26. Juli), The Sweet (27. Juli), Kamrad und Madeline Juno (28. Juli) soll die Arena jeweils 2700 Besuchern Platz bieten. Sie wird somit temporär zu einer der größten Veranstaltungshallen der Region. Parallel dazu findet auf dem Volksfestplatz vom 23. Juli bis 2. August das Sinnflut-Festival (www.sinnflut.biz) statt. Erdings Oberbürgermeister Max Gotz (CSU) und die Sinnflut-Veranstalter hoffen auf Synergieeffekte.

Bei einem Pressegespräch haben Gotz, Daniel Strowitzki, Valentin Kallinger, Birke Kotre (Stadthalle Erding), Börnie Sparakowski, Peter Feller und Lea Feller (Sinnflut) über das Konzept informiert: „Wir können mit den Konzerten und dem Festival zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“, sagte Gotz.  Alle seien froh, dass es mit Sinnflut weiter gehe. Die Besucher könnten vor und nach den Konzerten das Festival genießen. „Die Konzerte werden keine Konkurrenz zum Festival sein“, sagte der Oberbürgermeister.

„Sinnflut 2026 ist sicher. Mit den Konzerten wird das Spektrum erweitert“, sagte Sparakowski. Die Besucherkapazität der Arena sei „eine Hausnummer“. Das größte Kulturfestival in Erding und Konzerte in der Halle, das mache Sinn und sei ein absoluter Imagegewinn für Erding, fügte Peter Feller hinzu. „Wir erreichen damit mehr Leute, davon können beide Seiten in den nächsten Jahren nur profitieren“, ergänzte Lea Feller.

Die Eissporthalle wird vor den Konzerten mit moderner Technik zur Arena umfunktioniert, sagte Kallinger. Der Kulturbeauftragte der Stadthalle Erding Gesellschaft hat die Konzerttermine vereinbart. Stadthallen-Geschäftsführer Strowitzki fügte an, dass sich das Team der Stadthalle in Kooperation mit der Stadt und den Stadtwerken auf die Nutzung der Eishalle und auf die „wunderschöne Synergie“ mit dem Kulturfestival freue. Mit den Konzerten werde für alle Altersgruppen eine interessante Mischung geboten. In den nächsten Jahren sollen weitere Veranstaltungen in der Arena folgen. Auch die Stadthalle, die Mitte 2026 in „Eventforum Erding“ umbenannt wird, soll durch Konzerte und Tagungen attraktiver werden, sagte Strowitzki.

In der zur Arena umfunktionierten Eishalle spielt am 25. Juli die 1977 gegründete Spider Murphy Gang mit dem 78-jährigen Mitgründer Günther Sigl. Die Urgesteine Sigl und Gitarrist Barny Murphy werden mit Band und „nicht unplugged“ auftreten. Am 26. Juli können Fans die Berliner Band Culcha Candela mit ihrem Hit „Hammer“ hören. Die Siebzigerjahre-Kult-Band The Sweet reist mit Gitarrist Andy Scott extra für das Konzert aus England an. Scott ist das letzte verbliebene Gründungsmitglied der Originalformation. „Er freut sich auf Erding“, sagte Kallinger. Für jüngere Fans ist am 28. Juli das Doppel-Konzert des 28-jährigen Kamrad und der 30-jährigen Madeline Juno interessant. Tickets der vier Konzerte in Erding kosten zwischen 40 und 65 Euro. Der Vorverkauf (www.stadthalle-erding.de) hat begonnen.

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