GesundheitswesenFit für den Pflegealltag

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Am Klinikum Erding ist die neue Ausbildungsstation EILA eröffnet worden.
Am Klinikum Erding ist die neue Ausbildungsstation EILA eröffnet worden. Landratsamt Erding

Das Klinikum Landkreis Erding eröffnet die Pflegeausbildungsstation EILA, um Auszubildende gezielt auf den Berufsalltag vorzubereiten und die Pflegekompetenz zu stärken.

Von Thomas Daller, Erding

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Das Klinikum Landkreis Erding unternimmt einen weiteren Schritt zur Verbesserung der Pflegeausbildung und eröffnet eine eigene Pflegeausbildungsstation mit dem Namen „EILA“ (Erding Integrierte Lern- und Ausbildungsstation). Ziel ist es, den Auszubildenden mehr Verantwortung zu übertragen und sie gezielt auf den Berufsalltag vorzubereiten. „Mit der Einführung von EILA setzt das Klinikum Landkreis Erding einen Meilenstein in der praxisnahen Pflegeausbildung und leistet einen wertvollen Beitrag zur Stärkung der Pflegekompetenz im Gesundheitswesen“, gab Landrat Martin Bayerstorfer während der Einweihung bekannt. Die neue Ausbildungsstation ist in die bestehende Station 2B (Kardiologie und Pulmologie) integriert und umfasst die Zimmer 239 bis 244 sowie ein eigenes Stationszimmer.

Geleitet wird das Projekt von Alina Reuther, die seit mehr als zehn Jahren am Klinikum tätig ist, dort ihre Ausbildung absolvierte und derzeit Pflegepädagogik studiert. Das bewährte Praxisprogramm „Auszubildende leiten eine Station“ wird durch EILA weiterentwickelt. Die Auszubildenden übernehmen unter Anleitung erfahrener Praxisanleiter eigenständig Aufgaben wie das Medikamentenmanagement, die interdisziplinäre Kommunikation mit Ärzten und Physiotherapeuten sowie die Patientenvisite.

Perspektiv ist ein Peer-Learning-System angedacht, bei dem erfahrenere Auszubildende ihre jüngeren Kolleginnen und Kollegen unterstützen. „Unser Ziel ist es, die angehenden Pflegekräfte frühzeitig an die Verantwortung heranzuführen, die sie nach ihrem Examen erwartet. Die Patientensicherheit steht dabei selbstverständlich an oberster Stelle“, betont Bayerstorfer.

Während der dreijährigen Ausbildung ist ein zweimaliger, jeweils vierwöchiger Einsatz auf der neuen Station vorgesehen. Mit der neuen Ausbildungsstation möchte das Klinikum die Qualität der Pflege und der praktischen Ausbildung weiter verbessern und damit die Attraktivität des Berufsbildes steigern. „Wir wollen die Ausbildung transparenter gestalten und den Nachwuchs optimal auf die Herausforderungen des Pflegealltags vorbereiten“, erklärt Bayerstorfer.

Langfristig ist eine Erweiterung der Station denkbar. Zudem wird geprüft, ob Medizinstudierende sowie neue Pflegekräfte im Rahmen eines Onboarding-Programms eingebunden werden können. Auch eine Vergrößerung der Station auf zusätzliche Zimmer ist bei erfolgreicher Umsetzung des Projekts eine Option

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