KünstlerwettbewerbSo schaut der Erdinger Herbstfestkrug aus

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Vorstellung des Herbstfestkrugs: Thorsten Neidlein (von links), Oberbürgermeister Max Gotz, Künstler Harry Seeholzer und Herbstfestbeauftragter Markus Bank.
Vorstellung des Herbstfestkrugs: Thorsten Neidlein (von links), Oberbürgermeister Max Gotz, Künstler Harry Seeholzer und Herbstfestbeauftragter Markus Bank. Renate Schmidt

Vor Beginn des Erdinger Herbstfestes stellt Oberbürgermeister Max Gotz einen Sammlerkrug vor, dessen Motiv unter den eingegangenen Vorschlägen vom Volksfestausschuss ausgewählt wurde. Welcher bekannte Künstler heuer den Zuschlag erhalten hat.

Von Thomas Daller, Erding

Nach der Münchner Wiesn und dem Rosenheimer Herbstfest ist das Erdinger Herbstfest das drittgrößte Volksfest in Oberbayern. Die 83. Auflage startet am Freitag, 29. August, und dauert bis Sonntag, 7. September. Gefeiert wird mit zwei großen Festzelten und zahlreichen Schaustellerbetrieben. Seit 2009 gehört es zur Tradition, dass kurz vor Festbeginn der Herbstfestkrug vorgestellt wird, ein schöner Steinkrug mit einem Volksfestmotiv.

Jedes Jahr reichen Künstler Entwürfe dazu ein, heuer hat der Volksfestausschuss ein Bild von Harry Seeholzer präferiert: Es zeigt eine traditionell geschmückte Bierkutsche mit Fässern, dahinter ist das Erdinger Rathaus zu sehen. „Eine wunderbare Situation mit den Rössern, die die Fässer herbeiziehen. Und dazu das Rathaus – da weiß man, man ist in Erding“, lobt Oberbürgermeister Max Gotz das Szenario. Die Auswahl sei dem Volksfestausschuss nicht schwergefallen.

Seit 2009, als mit dieser Tradition begonnen habe, hätten sich die Motive sehr verändert. Eine „beachtliche Künstlerreihe“ habe sich mit dem Herbstfest auseinandergesetzt, sagt Gotz. Die Krüge werden in limitierter Auflage hergestellt, es gibt nicht mehr als 200. Er ist in der Infostelle des Rathauses Erding erhältlich und kostet 17,50 Euro.

Der Künstler hat das Originalmotiv im Rahmen einer Auftragsarbeit für den Erdinger Weißbräu erstellt. Das Originalbild ist 2,50 mal 1,20 Meter groß und hängt im Festsaal einer Weißbräu-Wirtschaft in Berlin am Gendarmenmarkt, „bei den Preiß’n“, wie Seeholzer scherzt. Er fühle sich geehrt, in einer „Reihe großer Maler“ zu stehen, die Motive für den Krug entworfen haben.

Mit den 200 Stück treffe man seit Jahren ziemlich genau das Interesse der Sammler, sagt Gotz. Das Rathaus erwerbe auch ein paar, um sie als Geschenke zu verwenden. Im vergangenen Jahr seien jedoch lediglich sechs oder sieben Stück für das Rathaus übrig geblieben. Ob es 2025 überhaupt Restbestände geben werde, sei dahingestellt: „Im Grunde kann nun jeder sagen: Jetzt können wir uns einen Seeholzer kaufen.“

So sieht der diesjährige Sammlerkrug für das Erdinger Herbstfest aus.
So sieht der diesjährige Sammlerkrug für das Erdinger Herbstfest aus. Renate Schmidt

Das Motiv des Kruges kann man sich am Freitag, 29. August, 16 Uhr, selbst beim großen Auszug der Wiesn-Wirte vom Schrannenplatz ansehen. Dann begleiten die Musikkapellen die Sechsergespanne der Brauereien, die zusammen mit den Festwirten, Bedienungen, Schaustellern, Bürgermeistern und weiteren Repräsentanten zur Festwiese ziehen. Gotz wird gegen 16.30 Uhr anzapfen. Bei der Präsentation des Herbstfestkruges betont er: „Wir haben alle Sicherheitsauflagen erledigt.“ Man könne einen fröhlichen und sicheren Aufenthalt garantieren.

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