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Erding:Hauptsache Fahrradfahren

AOK und ADFC starten wieder gemeinsame Gesundheitsaktion

Die Corona-Pandemie hat auch den Zeitplan für die Gesundheitsaktion "Mit dem Rad zur Arbeit" durcheinandergebracht. Zum 1. Juni, einen Monat später als geplant, startet nun die Mitmachaktion der AOK und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Auch im Home-Office ist eine Teilnahme möglich.

"Viele ehemalige Teilnehmer, aber auch Betriebe vor Ort haben uns gefragt, ob und wann die Aktion in diesem Jahr stattfindet", schreibt Angela Adelsperger-Birk von der AOK in Erding. AOK und ADFC haben deshalb gemeinsam entschieden, die Radlaktion auch aufgrund der starken Nachfrage erneut an den Start zu bringen. "Wir werden die Spielregeln anpassen und auch Arbeitnehmern im Home-Office die Teilnahme ermöglichen", so Horst Weise vom ADFC Erding. Wer keine Wegstrecke zur Arbeitsstelle zurücklegt, kann auch geradelte Kilometer rund um sein Home-Office in den Online-Radlkalender eintragen.

Ziel der Aktion ist, bis Ende September mindestens an 20 Arbeitstagen in die Firma oder vom Home-Office aus zu radeln. "Auch Pendler können sich an der Aktion beteiligen, da das Radeln bis zum Bahnhof oder Pendlerparkplatz bereits gewertet wird", so Angela Adelsperger-Birk. Die Anmeldung ist möglich unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de. Bis zum 16. Oktober können die Teilnehmer im sogenannten Aktionskalender ihre Radtage online eintragen. Über das Online-Portal sind die persönlichen Leistungen datengeschützt abrufbar. "Über 15 Millionen Kilometer sind die bayerischen Teilnehmer im vergangenen Jahr zur Arbeit geradelt", so der örtliche ADFC-Vorsitzende Horst Weise. Das Online-Portal bietet auch eine tagesaktuelle Übersicht zu den wichtigsten Vorhersagen für das Radlwetter. Wer seinen Aktionskalender pflegt, habe "die Chance auf einen der vielen gesponserten Gewinne namhafter Aktionspartner, die alljährlich unter den erfolgreichen Teilnehmern verlost werden", heißt es in der Ankündigung. Zu den Preisen gehören E-Bikes sowie praktisches Zubehör fürs Fahrrad.

© SZ vom 02.06.2020 / SZ

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