Geflügelseuche im Landkreis ErdingNewcastle-Krankheit offenbar eingedämmt

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Drinnen bleiben heißt es bis auf weiteres für Geflügel in weiten Teilen des Landkreises Erding: Zwar sind weitere Fälle der Newcastle-Krankheit ausgeblieben, die Überwachungszone mit Stallpflicht bleibt aber bis Anfang Juli bestehen (Symbolfoto).
Drinnen bleiben heißt es bis auf weiteres für Geflügel in weiten Teilen des Landkreises Erding: Zwar sind weitere Fälle der Newcastle-Krankheit ausgeblieben, die Überwachungszone mit Stallpflicht bleibt aber bis Anfang Juli bestehen (Symbolfoto). Carsten Rehder/dpa

Das Landratsamt hebt die Mitte Mai eingerichtete Schutzzone auf, die Überwachungszone soll aber noch bis Ende kommender Woche bestehen bleiben.

Von Wieland Bögel, Erding

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Die Mitte Mai in einem Geflügelhaltungsbetrieb in Oberding ausgebrochene Newcastle-Krankheit ist offenbar eingedämmt. Das Erdinger Landratsamt teilte am Montagnachmittag mit, dass die Schutzzone um den betroffenen Betrieb aufgehoben ist. In dem Gebiet mit einem Radius von drei Kilometern um den Hof galten besonders strenge Auflagen für Geflügelhalter.

Nachgewiesen wurde die auch als atypische Geflügelpest bezeichnete Krankheit zuletzt am 16. Mai, rund 500 Vögel verschiedener Arten mussten daraufhin gekeult werden. Außerdem wurden sämtliche Betriebe mit Geflügelhaltung in der Schutzzone durch das Veterinäramt in Augenschein genommen, bei Bedarf wurden Proben genommen. Auch in der im Zehn-Kilometer-Radius um den betroffenen Betrieb eingerichteten Überwachungszone wurde stichprobenartig auf die Newcastle-Krankheit getestet. Dabei hätten sich keine Hinweise auf weitere Ausbrüche ergeben. „Ein Risiko für eine Seuchenverschleppung im Landkreis Erding ist aktuell nicht ersichtlich“, teilt das dortige Landratsamt mit.

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Dennoch bleibt die Überwachungszone erst einmal weiter bestehen, dort gilt unter anderem eine Stallpflicht für Geflügel. Diese Zone umfasst den südlichen Teil der Gemeinde Eitting, das Gebiet der Gemeinde Oberding sowie die Stadt Erding, mit Ausnahme der östlichen Bereiche wie Indorf, Straß und Eichenkofen. Vollständig betroffen sind zudem die Gemeinden Moosinning, zudem große Teile der Gemeinden Neuching und Finsing. Teilbereiche der Überwachungszone liegen außerhalb des Landkreises Erding, in den Landkreisen Freising, München und Ebersberg.

Sollten in den kommenden zwei Wochen keine neuen Ausbrüche im Landkreis Erding oder in umliegenden Landkreisen auftreten, soll auch die Überwachungszone aufgehoben werden, heißt es weiter aus dem Landratsamt Erding. Voraussichtlicher Termin dafür wäre Ende kommender Woche, also Anfang Juli.

Bereits im Februar hatte es einen größeren Ausbruch der Newcastle-Krankheit im Landkreis Erding gegeben, damals mussten sogar rund 39 500 Tiere gekeult werden. Auch anderswo in Bayern grassierte in diesem Jahr, ausgerechnet kurz vor Ostern, die Geflügelseuche. Für Menschen und andere Haustiere ist die Krankheit nicht gefährlich, in seltenen Fällen kann das Virus grippeähnliche Symptome und Bindehautentzündung auslösen.

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