Flüchtlinge440 000 Euro für Erdinger Integrationsberatung

Im Erdinger Landratsamt freut man sich über einen Zuschuss des Freistaates für die Flüchtlings- und Integrationsberatung (Archivbild).
Im Erdinger Landratsamt freut man sich über einen Zuschuss des Freistaates für die Flüchtlings- und Integrationsberatung (Archivbild). Renate Schmidt

Der Landkreis bekommt für seinen Fachbereich Asylmanagement einen Zuschuss vom Freistaat.

Von Wieland Bögel, Erding

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Die Flüchtlings- und Integrationsberatung (FIB) im Landkreis Erding erhält für kommendes Jahr einen Zuschuss vom Freistaat in Höhe von 440 588,89 Euro. Wie das Erdinger Landratsamt mitteilt, stammt das Geld aus dem Förderprogramm nach der „Beratungs- und Integrationsrichtlinie“ und wurde für den Fachbereich Asylmanagement bewilligt, explizit mit der Vorgabe, die Zuwendung  für die FIB einzusetzen.

Dieses, so schreibt es das Innenministerium auf seiner Website, soll „möglichst niederschwellig und vor Ort wirkende, nachhaltige Integrationsprojekte für dauerhaft bleibeberechtigte Menschen mit Migrationshintergrund sowie Asylbewerberinnen und Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive“ unterstützen. Bei der FIB handelt es sich um eine sozialpädagogische Beratung der Bewohnerinnen und Bewohner der dezentralen Asylunterkünfte sowie eine der beiden Gemeinschaftsunterkünfte im Landkreis Erding.

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Diese, so schreibt das Landratsamt in seiner aktuellen Pressemitteilung „bietet den betroffenen Menschen im Landkreis umfassende Unterstützung, die als ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘ konzipiert ist: Die Beraterinnen und Berater leisten wertvolle Unterstützung bei der individuellen Fallberatung und Erstorientierung durch Information, Aufklärung und gegebenenfalls Vermittlung an spezialisierte Stellen“. Dabei gehe es vor allem um die „Förderung der Partizipation und Chancengleichheit von Menschen mit Migrationsgeschichte in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens.  Zudem erhalten Asylbewerber und Geduldete objektive und realistische Informationen über ihre Situation, den Asylprozess sowie mögliche Hilfsangebote für eine freiwillige Rückkehr.“

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