Bei Ermittlungen wegen des Besitzes von Kinderpornografie hat die Polizei am Mittwoch in den Landkreisen Ebersberg, Erding und Freising insgesamt 13 Wohnungen durchsucht. An der Aktion waren rund 30 Beamte und Beamtinnen beteiligt, teilt die Pressestelle des für die Region zuständigen Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord mit.
Die Durchsuchungen unter der Leitung der Kriminalpolizei Erding begannen am Abend und dauerten bis in die Nacht hinein. Bei den Verdächtigen handelt es sich laut Polizei um Männer beziehungsweise männliche Jugendliche im Alter zwischen 15 und 56 Jahre. In deren Wohnungen wurde „umfangreiches Beweismaterial aufgefunden und sichergestellt“, heißt es weiter im Bericht.
Dieses besteht vor allem aus Datenträgern sowie aus PCs, Tablets und Mobiltelefonen. Insgesamt wurden 151 Datenträger beschlagnahmt, die nun auf kinder- und jugendpornografische Inhalte hin ausgewertet werden. Dies könne „aufgrund der Datenmenge einige Zeit in Anspruch nehmen“, schreibt das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord in der Pressemitteilung. Neben möglichen Kinderpornos wurde in der Wohnung eines der Verdächtigen außerdem eine geringe Menge Kokain gefunden.

