Erding:Demonstration gegen Rechtsextremismus geplant

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So wie diese Woche bereits in Freising soll am 4. Februar auch in Erding gegen Rechts demonstriert werden. (Foto: Marco Einfeldt)

Unter dem Motto "Erding ist bunt!" soll am Sonntag auf dem Volksfestplatz demonstriert werden. Die Veranstaltung will ein Zeichen gegen "Hass und Hetze von rechts" und für demokratische Werte setzten.

Auch in Erding soll gegen Rechtsextremismus demonstriert werden. Das Landkreisbündnis "Bunt statt Braun" lädt am Sonntag, 4. Februar, um 14 Uhr zu einer Demonstration auf den Volksfestplatz ein. Die Veranstaltung steht unter dem Motto "Erding ist bunt" und soll ein Zeichen gegen "Hass und Hetze von rechts" setzten. Alle Bürgerinnen und Bürger seien aufgerufen, "im Schulterschluss Haltung zu zeigen gegen Ausgrenzung und den Versuch, diese Gesellschaft zu spalten", heißt es in der Demo-Einladung.

Die Organisatoren wollen mit der Demonstration für "Demokratie, Weltoffenheit, Vielfalt und gegenseitige Unterstützung" eintreten. Ziel sei es die "oft zitierte bürgerliche Mitte zu aktivieren". Die Veranstaltung ist bewusst überparteilich.

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Es sollen Rednerinnen und Redner aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft, der Kirche und der Politik sprechen. Auch der Erdinger Oberbürgermeister habe zugesagt, sagt Petra Bauernfeind, eine der Organisatorinnen. "Wir haben ihn aber nicht als CSU-Mitglied, sondern als Hausherr der Stadt und Vertreter aller Erdinger und Erdingerinnen eingeladen", sagt Bauernfeind, selbst Zweite Bürgermeisterin von Erding.

Junge Menschen geben Impuls zur Demo

Sie freue sich besonders, dass der Impuls für die Organisation der Veranstaltung maßgeblich von jungen Menschen gekommen sei. Konrad Thees und Georg Bauernfeind hätten den ersten Anstoß gegeben, erzählt sie, und seien inzwischen von der Technik bis zur Plakatgestaltung involviert. Mittlerweile werden sie von Benedikt Klingbeil, Leon Kozica und Alexander Frieß unterstützt.

Die Demonstration ist bisher für 500 Teilnehmer angemeldet, die Veranstalter hoffen aber, dass mehr Menschen zusammenkommen werden. "Der Volksfestplatz als Veranstaltungsort ist nur die zweite Wahl", sagt Petra Bauernfeind. Die Innenstadt sei aber keine Option gewesen, weil dort am 4. Februar bereits der Lichtmessmarkt stattfinde. "Der Volksfestplatz stellt uns was Technik und Bühne betrifft vor Herausforderungen, aber wir sind zuversichtlich, dass wir bis Sonntag alles auf die Beine gestellt kriegen", sagt sie.

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