Die Aktion Erbse ist und bleibt eine Erdinger Traditionsveranstaltung, die sich lohnt. Vor 44 Jahren wurde sie von der Bundeswehr erfunden und erstmals organisiert, um im Kontakt mit der Erdinger Bevölkerung allen etwas Gutes zu tun. Die Hungrigen bekamen und bekommen seitdem in der Adventszeit eine wohlschmeckende und warme Suppe, und jeder legt möglichst noch etwas für den guten Zweck drauf. Seit 2018 führt das Rote Kreuz diese Tradition weiter, die nur während der Pandemie zwangspausieren musste.
In diesem Jahr waren an drei Samstagen die Stände am Grünen Platz wieder gut besucht, teilt das Rote Kreuz (BRK) nun mit. Neben dem Erbseneintopf gab es auch eine Kartoffelsuppe auf rein pflanzlicher Basis, Heiß- und Kaltgetränke sowie eine Tombola und einen Basar der Gemeinschaft Wohlfahrts- und Sozialarbeit. Am Schnee-Chaos-Samstag kamen allerdings nur die ganz Hungrigen. Etliche Portionen wurden an jenem Tag aber an die viel beschäftigten Einsatzkräfte ausgegeben.
Insgesamt wurden 4000 Portionen verteilt, darunter knapp 300 Portionen Kartoffelsuppe, und 741 Lose verkauft. Advents- und Türkränze sowie Rumkugeln waren laut BRK der Verkaufshit beim Basar. Erdinger Firmen stellten Sachspenden für die Tombola und den Basar zur Verfügung. Wie viel Erlös das alles gebracht hat, schreibt das Rote Kreuz jedoch nicht.
