Im Museum Erding:Archäologische Neuentdeckungen

Zerbrechlich und sorgsam geborgen: Geschirr aus einem Grab der endneolithischen Glockenbecherkultur circa 2500 vor Christus. Im Lehmboden bleiben nur selten Knochen und Gebeine erhalten. (Foto: Singularch/oh)

Vortrag beim Archäologischen Verein über überregional bedeutsame neue Funde von der Steinzeit bis zu den Römern.

Bei archäologischen Ausgrabung einer etwa 20 Hektar großen Freifläche an der Dachauer Straße in Erding sind zahlreiche neue Funde gemacht worden: Gräberfelder der ausgehenden Steinzeit und beginnenden Bronzezeit mit wertvollen Metall- und Keramikbeigaben, Spuren von Siedlungen der Urnenfelder-, Hallstatt- und Keltenzeit und die Grabstätten von Bewohnern eines römischen Gutshofes. Letztere sind dank Ritzungen auf den Urnen die bislang frühesten namentlich genannten Bewohner im Stadtgebiet von Erding. Der Archäologe Stefan Biermeier von Bürp Singularch präsentiert die überregional bedeutsamen Ergebnisse in einem Vortrag im Museum Erding.

Ausgegraben! , Montag, 6. Februar, 19.30 Uhr, Archäologischer Verein Erding, Museum Erding Eintritt frei.

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