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Ebersberg:Mehr Geld

Doris Rauscher fordert bessere Förderung von Bufdis

Die Ebersberger Abgeordnete und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Doris Rauscher will eine bessere Förderung der Jugendfreiwilligendienste in Bayern. Wie aus einer Erhebung des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliches Engagement anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Bundesfreiwilligendienstes hervorgeht, leisten im Freistaat gemessen an der Bevölkerungszahl besonders wenige Menschen einen Bundesfreiwilligendienst, wie Rauscher mitteilt. In Baden-Württemberg gab es im vergangenen Jahr im Durchschnitt rund 5900 sogenannte Bufdis - im bevölkerungsreicheren Bayern waren es dagegen nur gut 3500. Rauscher hält konkrete Anreize für zwingend notwendig, um die Nachfrage zu steigern und Trägern die Möglichkeit zu geben, Angebote in Bayern auszubauen und sie attraktiver zu gestalten. Die SPD-Landtagsfraktion regt an, die Teilnehmendenpauschale vom Staat an die Träger von 28 auf 100 Euro zu erhöhen. Zudem soll auch der Eigenanteil bei zuwendungsfähigen Ausgaben von derzeit mindestens zehn Prozent auf fünf Prozent verringert werden. Die Freiwilligen sollen mit einer weiteren Erhöhung des Taschengeldes und einer Prämie bei Beendigung belohnt werden. werden.

© SZ vom 10.04.2021 / SZ
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