Dass beim Schachtelwirt die Portionen oft etwas größer sind, ist bekannt und auch immer wieder Anlass, vor Völlerei zu warnen. Die Portion indes, die drei junge Leute nun in einem Schnellimbiss in Dorfen bestellt haben, war auch für Super-Size-Verhältnisse unverhältnismäßig: Die drei orderten online Essen für insgesamt 2000 Euro, ein etwas ranziger Scherz, wie sich bald herausstellte.
Denn die Schichtleitung im Schnellimbiss war ob des Umfangs der Bestellung misstrauisch geworden und verständigte die Dorfener Polizei. Diese fand in der Umgebung des Lokals drei Jugendliche aus Dorfen im Alter zwischen 16 und 17 Jahren, die zugaben, sich einen Spaß erlaubt zu haben. Folgen für die Burgerproduktion hatte dieser zwar nicht, die Bestellung wurde nicht in der Küche in Bearbeitung gegeben, was für die drei jungen Männer laut Polizei ein Glück war: Denn so entstand kein Schaden.
Etwas Mehraufwand hätten sie aber schon verursacht, schreibt die Polizei weiter, da der Auftrag sich im System nicht einfach stornieren ließ. Die drei Jugendlichen wurden auf die Folgen ihres Verhaltens und auf mögliche anfallende Kosten hingewiesen. Die Leitung des Schnellimbisses behält sich laut Polizei außerdem zivilrechtliche Ansprüche gegen die Scherzbolde vor.

