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Corona im Landkreis Erding:Inzidenzwert bleibt unter 50

Seit Donnerstag gilt die Aufmerksamkeit der Bürger noch mehr als bisher der Sieben-Tage-Inzidenz, denn von ihr hängt nun ab, ob und wie die Einschränkungen des alltäglichen Lebens aufgehoben werden. Der Landkreis Erding scheint diesbezüglich auf einem guten Weg: Von Donnerstag auf Freitag wurden zwar zehn neue Fälle Covid-19-Fälle registriert, die Sieben-Tage-Inzidenz ist jedoch von 47,0 auf 42,0 gesunken. Die Infizierten sind zwischen drei und 58 Jahre alt. Sie kommen aus Erding (3), Dorfen und Wartenberg (je 2) und Forstern, Langenpreising und St. Wolfgang (je 1).

Allerdings sind drei weitere Todesfälle zu verzeichnen, wie das Landratsamt Erding mitteilt. Die Zahl der Verstorbenen in Zusammenhang mit dem Coronavirus steige damit auf 95. Es handele sich um "eine gesammelte Meldung des zuständigen Standesamtes aus dem vergangenen Monat". Im Klinikum Erding wurden am Freitag elf Covid-19-Erkrankte behandelt, davon acht auf der Isolierstation und drei auf der Intensivstation, diese drei mussten auch beatmet werden.

Ob und wo Geschäfte, Büchereien oder Museen öffnen dürfen, dazu wird sich laut Landratsamt spätestens am Sonntag, 7. März, das bayerische Gesundheitsministerium äußern und durch Bekanntmachung für alle Landkreise und kreisfreien Städte die für sie von Montag, 8. März, maßgebliche Inzidenzeinstufung vornehmen. Daraus lasse sich ableiten, ob eine reguläre Öffnung unter besonderen Schutzanforderungen oder aber eine Öffnung im Click-and-meet-System erfolgen könne. Bleibt die Inzidenz im Landkreis unter 50, darf der Einzelhandel unter bestimmten Bedingungen öffnen. Die Zahl der Kunden, die gleichzeitig in einem Geschäft sein dürfen, hängt dann von dessen Größe ab

© SZ vom 06.03.2021 / ts
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