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Bis Oktober:Stiftungsgründung verschoben

Förderverein Schloss Taufkirchen: 50 000 Euro-Ziel noch nicht erreicht

Der Förderverein Schloss Taufkirchen hat die Gründung einer Förderstiftung für Denkmalpflege und Kulturveranstaltungen im Taufkirchener Wasserschloss verschoben. Eigentlich sollte die Gründung in diesem Juli über die Bühne gegen. Nun will man damit bis Oktober warten, wie Klaus Wolter, der Vorsitzende des Fördervereins mitteilt, weil das selbst gesteckte Ziel von 50 000 Euro Anfangskapital noch nicht erreicht sei. Es fehlten noch knapp 5000 Euro. Die 50 000 Euro-Marke ist aber deshalb wichtig, weil die Sparkasse Erding-Dorfen zugesagt hat, bis zu diesem Betrag jeden Euro zu verdoppeln.

Ein Teil des Gründungskapitals kommt vom Förderverein aus eigenen Rücklagen. Ein größerer Teil des bislang schon zugesagten Geldes wird von lokalen Unternehmen gestiftet, doch auch einige Privatpersonen sind dabei. Der Förderverein hofft, dass sich noch so viele weitere Zustifter finden, damit im Oktober die angestrebten 50 000 Euro beisammen sind. Mit der Verdopplung durch die Sparkasse Erding-Dorfen wird man schließlich 100 000 Euro zur Verfügung haben. Die Förderstiftung wird als Verbrauchsstiftung geführt. Der Stiftungsrat wird das Geld in den kommenden zehn Jahren für Denkmalpflege oder kulturelle Veranstaltungen auszahlen. Konkret heißt das, dass zum Beispiel der Verein Sovie für sein Konzertprogramm im Wasserschloss finanzielle Unterstützung aus der Stiftung bekommen wird. Für was genau wie viel ausgegeben wird, entscheidet der Stiftungsrat. Ihm gehören der erste und zweite Vorsitzende des Fördervereins, der Bürgermeister, der Vorstand des Kommunalunternehmens Wasserschloss Taufkirchen und die Sachbearbeiterin für Tourismus in der Gemeindeverwaltung an.

Nach Ablauf von zehn Jahren wäre das komplette Stiftungskapital abgeräumt. Der Förderverein hofft jedoch, dass in durch neue Zustiftungen das Stiftungskapital immer wieder aufgefrischt wird. Wer aktuell zustiften will, findet auf der Seite www. taufkirchen.de unter "Aktuelles" einen Vordruck für eine Absichtserklärung, die man ausfüllen und ans Rathaus schicken muss. Der Zustifter erkläre sich darin bereit, einen selbst gewählten Betrag innerhalb von vier Wochen nach der Stiftungsgründung im Oktober auf das Stiftungskonto zu überweisen.