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Berglern:Verdiente Ehre

Herbert Knur wurde von Regierungspräsident Christoph Hillenbrand (rechts) ausgezeichnet.

(Foto: oh)

Herbert Knur erhält Kommunale Verdienstmedaille in Silber

Es gibt in der Kommunalpolitik viele alte Hasen - doch die Vita, die Herbert Knur vorzeigen kann, sucht ihresgleichen. Berglerns Altbürgermeister engagierte sich 36 Jahre lang verantwortungsvoll und vor allem auch erfolgreich für seine Gemeinde. 1978 wurde er in den Gemeinderat gewählt. Von 1990 bis 2014 war Knur geschlagene 24 Jahre lang Erster Bürgermeister. Zuvor hatte er bereits vier Jahre das Amt des Vizebürgermeisters inne. Für seine besonderen Verdienste um die kommunale Verwaltung ist Herbert Knur in dieser Woche geehrt worden. Bereits im vergangenen Jahr hatte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) ihm die Kommunale Verdienstmedaille in Silber verliehen, die ihm jetzt von Oberbayerns Regierungspräsident Christoph Hillenbrand in der Regierung von Oberbayern überreicht wurde. In seiner Laudatio würdigte Hillenbrand die besonderen Verdienste von Knur um die kommunale Selbstverwaltung: "Sie haben Ihr Amt als Erster Bürgermeister mit Umsicht, Kompetenz und großer Einsatzbereitschaft ausgeübt", rühmte Hillenbrand. Die weitreichende Entwicklung der Gemeinde Berglern trage in erheblichem Maße Knurs Handschrift, sagte der Regierungspräsident.

Die Bilanz von Knurs Amtszeit bestätigt diese Aussage voll und ganz: Berglerns Einwohnerzahl hat sich nahezu verdoppelt. Im Bereich der Kinderbetreuung und im Schulwesen finden die Einwohner Berglerns vorbildliche Strukturen vor. Darüber hinaus wurden in Knurs Amtszeit zahlreiche Vorhaben im Bereich des Straßen-, Fuß- und Radwegebaues verwirklicht.

Für die Feuerwehr hatte der Altbürgermeister stets ein offenes Ohr. Auch die örtlichen Vereine konnten sich seiner Unterstützung immer gewiss sein. Zudem vertrat Herbert Knur mit hoher Sachkunde die Interessen der Bürgerinnen und Bürger zwölf Jahre lang auf Landkreisebene als Mitglied des Kreistags Erding. Über die Grenzen seiner Heimatgemeinde hinaus gilt er als Verfechter der kommunalen Zusammenarbeit und hatte in Zweckverbänden und der Verwaltungsgemeinschaft Wartenberg verantwortungsvolle Positionen inne. Und in einer Funktion bleibt er den Bürgern noch länger erhalten: Die Anwohner des Erdinger Mooses finden bei ihm als Mitglied und Vorsitzendem der Fluglärmkommission am Flughafen München den nötigen Rückhalt.