Englischer GartenTypologie der Eisbach-Surfer

Jeder kennt die Welle, für Touristen sind Münchens Surfer eine Attraktion. Doch nur, wer selbst dabei ist, weiß, wie schillernd die Szene dort ist.

Der Eisbach und seine Surfer gehören mittlerweile zu den Sehenswürdigkeiten Münchens wie Hofbräuhaus oder das Glockenspiel am Rathaus. Häufig drängen sich Menschentrauben an den Ufern und auf der Brücke beim Haus der Kunst. Einheimische und Touristen wollen den besten Blick auf waghalsige Tricks und wackelige Stehversuche. Doch nicht nur die Zuschauer werden immer mehr. Die Zahl der Surfer steigt seit Jahren.

Da parallel dazu nicht mehr Wellen entstehen, ist der Eisbach heute oft überlaufen und ein Sammelbecken für unterschiedlichste Charaktere. Deswegen hier ein Überblick über typische Vertreter sowie Antworten auf wichtige Fragen: Was sagen die, wenn sie mal den Mund aufmachen? Was unterscheidet Surfer von Brettlrutschern? Was machen sie nach der Surfsession, wenn sie vom Brett steigen? Und sind die sogenannten Locals wirklich so schlimm? Was Sie schon immer über Eisbachsurfer wissen wollten, aber nie fragen konnten, weil die ja immer gleich wieder ins Wasser wollen.

Bild: dpa 26. August 2016, 18:362016-08-26 18:36:51 © SZ vom 27.08.16/bhi