Irgendwann war das Stück weg. Sie hat es verzweifelt gesucht. Verschwunden. Die Pelzstola der Mutter. Der Fuchs, wie man ihn heute nicht mehr sieht. Eine Stola, in der man das Tier deutlich erkannte. Ja, sagt sie, sie kommt aus der Nachkriegsgeneration, in der man noch Pelz trug. Ein Treffen mit Elvira Steppacher, pelzlos, schlicht-elegant gekleidet, im Café Tambosi am Odeonsplatz. Hinten im Eck hat sie einen Tisch ausgesucht, schön abgeschottet vom Trubel, aber mit Fensterblick auf das Straßenleben – ein feiner Ort, um mitten im Leben Gedanken spazieren zu lassen.
Literatur über ausgestopfte TiereDie ganze Welt in toten Augen
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Die Münchner Autorin Elvira Steppacher ist fasziniert von Tierpräparaten und hat zwei ganz unterschiedliche Bücher darüber geschrieben, die viel über unsere Gesellschaft und unseren Umgang mit Natur erzählen.
