Als Eishistoriker ist Peter Peter weit herumgekommen, hat sich durch Gelaterien in ganz Italien getestet. War in den Eispalästen Roms, dem legendären Giolitti etwa, wohin die Heiligen Väter Karol Wojtyła oder Franziskus stets ausbüxten, wenn ihnen der Papstjob mal wieder zu viel wurde. Die Recherche-Reise für sein neues Buch „Gelato“ (Wagenbach) führte den Münchner Gastrosophen aber auch in entlegenste Bergdörfer oder nach Sizilien, wo ihm Eis-Tifosi geheime Wege wiesen, beispielsweise zu einer gefrorenen Köstlichkeit aus Walderdbeeren, die an den Hängen des Ätna wachsen.
Tipps vom Eishistoriker Peter PeterGeheime Signale, die für gutes Eis sprechen
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Pures Adria-Glück: ein fliegender Eisverkäufer mit Strand-Kundschaft Ende der Sechzigerjahre.
Imago/serienlichtFür viele Deutsche begann die heiße Liebe zu Italien mit etwas Kaltem, in der örtlichen Eisdiele. Der Münchner Gastrosoph Peter Peter verrät, woran man gute Eismacher erkennt. Und warum Parmesan-Eis nicht zu verachten ist.
Interview: Jutta Czeguhn
