In der Rückschau, das ist oft so, lassen sich die Zeichen leicht erkennen. Wer am Vormittag des 24. Dezembers, als sich ein leichter Puderzucker-Schnee über München gelegt hatte, einen Spaziergang durch den Englischen Garten unternahm, der konnte an der Brücke über den Eisbach, am weltbekannten Surfer-Spot, ein Plakat entdecken. Auf diesem stand: „Bored? Me Too! ... I even had time to make this sign!“ Und daneben: „Let surfers fix the wave!“ Also, sinngemäß: Mir ist so langweilig, dass ich sogar Zeit hatte, dieses Plakat zu malen. Lasst endlich die Surfer die Welle reparieren!
EisbachwelleMünchens Wahrzeichen – für immer verschwunden?
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Dokumente lassen den Schluss zu, dass die Eisbachwelle im Englischen Garten nicht wieder aufgebaut werden kann. Der Streit zwischen den Surfern und der Stadt München eskaliert.
Von René Hofmann, Bernd Kastner und Andreas Schubert

Exklusiv Surfen auf dem Eisbach:Die manipulierte Welle
Was über die weltberühmte Attraktion bekannt ist, stimmt offenbar nicht ganz: Die Wasserwalze entstand nicht einfach so, zumindest nicht immer. Surfer haben mit verbotenen Tricks nachgeholfen. War es das mit dem Ganzjahresspaß?
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