Der Eisbach speist sich aus der Isar, genauer: aus der Zusammenführung des Stadtmühlbachs und des Stadtsägmühlbachs. Es handelt sich hier also um eine ziemlich lokale Angelegenheit. Eine überregionale Bedeutung erfährt dieser Stadtbach, wenn plötzlich eine Surfwelle auf mysteriöse Weise verschluckt wird, wie es in diesen Tagen geschehen ist. Da berichten Tagesschau & Co., eilen Wasserbau-Spezialisten von Universitäten herbei, stehen Korrespondenten aus aller Welt am matschigen Ufer im Englischen Garten und schauen forschend ins schaumige Weißwasser, ob sich dort nicht plötzlich doch eine Welle, die Welle, aufbaut.
Verschwundene Attraktion im EisbachWenn Münchens OB-Kandidaten die Welle reiten
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Einer doziert über Strömungsdynamik, einer verteilt Brezn in Surfbrettform und einer schlüpft gleich selbst in den Neoprenanzug: So könnte ein Traum von einem Wahlkampf aussehen – während die halbe Welt ins Weißwasser starrt.
Glosse von Ulrike Heidenreich

3-D-Animation:Das Rätsel um die Eisbachwelle
Seit dem Tod einer 33-jährigen Surferin wurde diskutiert: Wie kann dort wieder gesurft werden – und das möglichst sicher? Die SZ erklärt in einer 3-D-Animation, wie die berühmte Welle zustande kommt, wo Gefahren lauern und was über den Hergang des Unfalls bekannt ist.
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