Jedes Jahr im Sommer, wenn der Bierpreis für die Wiesn veröffentlicht wird, geht ein Raunen durch die Medien. Da ist dann gerne vom Bierpreisschock die Rede, wahlweise auch vom Bierpreishammer oder Bierpreisbeben – je nachdem wie viel Durst der Verfasser gerade beim Schreiben hat. Dann granteln die Münchner wieder kurz herum, bevor sie ihre Tracht zum Lüften aus dem Schrank holen und sich dann – 15, 16 oder 17 Euro pro Mass hin oder her – auf dem Oktoberfest wieder den fetzigsten Rausch des Jahres gönnen.
Münchner MomenteMünchens Scheineisheilige: Wo Geld keine Rolle spielt
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Die beste Eisdiele ist immer die ums Eck, egal, ob die Gelatieri und Gelatiere Fertigpulver oder Biofrüchte, Weißwurst oder Gorgonzola in der Eismaschine vermanschen.
Victoria Bonn-Meuser/picture alliance / dpaDer Eispreis ist gleich nach dem Bierpreis die zweitwichtigste statistische Größe in der Stadt. Wie viele Kugeln man diesen Frühling für den Gegenwert einer Mass bekommt.
Glosse von Andreas Schubert
