Die Erklärungen der Historiker sind für die Vermittlung von Geschichte nicht alles. Es fehlt mitunter das sinnliche, das haptische, das künstlerische Element, um Zusammenhänge im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen. Man kann dies seit dem 22. März sehr schön bei „Ein Haus ohne Mauern bauen“ sehen, einem künstlerischen „Recherche- und Ausstellungsprojekt zu München nach 1945“, wie es der Untertitel beschreibt. Entstanden ist es im Rahmen des mit mehr als 220 Veranstaltungen bestückten Programms „Stunde Null? Wie wir wurden, was wir sind“ der Landeshauptstadt zu 80 Jahre Kriegsende.
Recherche- und Ausstellungsprojekt zu München nach 1945Wie die Nachkriegsjahre Spuren hinterlassen haben
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Jugend und Demokratie – ein Thema, das von der Nachkriegszeit bis ins Heute reicht, wie Dani Gal (links) mit seinem Videoprojekt im Amerikahaus demonstriert.
Oliver HochkeppelDas Recherche- und Ausstellungsprojekt „Ein Haus ohne Mauern bauen“ im Amerikahaus und anderswo beschäftigt sich künstlerisch mit der Nachkriegszeit.
