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Zu schnell unterwegs:Sattelzüge prallen aufeinander

Bei einem Lastwagenunfall in Hohenlinden werden ein Fahrer schwer und der andere leicht verletzt

Unfall Hohenlinden

Die Sattelzüge sind regelrecht ineinander verkeilt, die Umgehungsstraße war stundenlang gesperrt.

(Foto: Thomas Gaulke)

In seinem Führerhaus eingeklemmt worden ist ein 47 Jahre alter Lastwagenfahrer am späten Montagabend, nachdem ein voll beladener Anhänger eines entgegenkommenden Fahrzeuges auf der Hohenlindener Umgehungsstraße in seinen Sattelzug gekippt war. Der Mann wurde dabei so schwer verletzt, dass er mit einem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik geflogen werden musste. Der 66-jährige Unfallverursacher und sein Beifahrer zogen sich leichte Verletzungen zu. Sie wurden zur Behandlung in die Erdinger Kreisklinik gebracht.

Zu dem Zusammenprall der beiden Sattelzüge war es gekommen, weil der 66-Jährige, der in Richtung München unterwegs war, gegen 23.45 Uhr kurz nach der Ampelkreuzung Richtung Ebersberg aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf eine Verkehrsinsel auffuhr. Durch das starke Gegenlenken des Fahrers geriet der Anhänger zunächst ins Schlingern und dann auf die Gegenfahrbahn, wo er auf den entgegenkommenden Sattelzug des 47-Jährigen kippte. An beiden Sattelzügen entstand Totalschaden, den die Polizei auf 150 000 Euro beziffert. Die Feuerwehren aus Ebersberg, Hohenlinden und Mittbach waren im Einsatz, um den Schwerverletzten aus seinen Führerhaus zu befreien. Das Technische Hilfswerk aus Markt Schwaben unterstützte das Abschleppunternehmen bei der Bergung der Lastwagen. Die Umgehungsstraße war bis Dienstagfrüh gesperrt.