Neue Veranstaltungsreihe in ZornedingDas Weltbild von Neonazis

Mo Asumang beim Ku Klux Klan, aus „Die Arier“.
Mo Asumang beim Ku Klux Klan, aus „Die Arier“. Hanfgarn&Ufer Filmproduktion

Die Reihe „Geschichten vom Ankommen“ startet am 26. März mit einer Vorführung und einem Gespräch über Mo Asumangs Doku „Die Arier“.

In Zorneding gibt es die neue Veranstaltungsreihe „Geschichten vom Ankommen“. Vor dem Hintergrund von zunehmendem Rassismus und Antisemitismus wird zum Start am Donnerstag, 26. März, im Sitzungssaal des Rathausanbaus der Dokumentarfilm „Die Arier“ gezeigt und diskutiert. Die Filmemacherin Mo Asumang hat sich 2014 auf eine Reise in die Neonazi-Szene in vielen Ländern begeben. Ihr preisgekrönter Film beschreibt das Weltbild von Mitgliedern unterschiedlicher neonazistischer Gruppen, sucht nach den Ursprüngen des Begriffs Arier, nach Gründen für Rassenhass und möglichen Überwindungsstrategien.

„Schaut nicht weg, sondern dahin, wo es schwierig ist“, heißt es in der Ankündigung. Ein zentraler Punkt ist dabei die Diskussion, was im Ort „für ein demokratisches wertschätzendes Miteinander getan werden kann und muss“. Moderiert wird der erste Abend von Eva Feldmann-Wojtachnia vom Centrum für angewandte Politikforschung an der LMU.

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