ZornedingWagenladung mit Altkleidern auf der Straße entsorgt

Zwei Container fehlen, die beiden verbliebenen sind voll:  Also hat ein Unbekannter eine Lieferwagenladung alter Klamotten einfach auf die Straße geworfen.
Zwei Container fehlen, die beiden verbliebenen sind voll:  Also hat ein Unbekannter eine Lieferwagenladung alter Klamotten einfach auf die Straße geworfen. Stephan Breitling

Weil Container für alte Kleidung abgebaut wurden, wirft in Zorneding ein Unbekannter eine Lieferwagenladung gebrauchter Klamotten einfach auf die Straße.

Der erste Gedanke war: Da sind Diebe unterwegs gewesen, die es auf Altmetall abgesehen haben. Also am vergangenen Wochenende des Nächtens mit dem Lastwagen anfahren, Container auf den Auflieger packen und weg damit in die nächste Schmelzanlage. Nun ja, weil die alten Jacken, Hosen, Pullis, Schuhe und andere Bekleidungsstücke doch so einiges wiegen, haben sich die Ganoven vor dem Abtransport des Container-Inhaltes noch entledigt und alles auf den kleinen Containerplatz Ecke Birkenstraße, Herzog-Arnulf-Straße gekippt. Wer macht denn bitte sowas?

Am Ende seien die Nachforschungen aber in eine Richtung gegangen, die man so gar nicht auf dem Schirm hatte, sagte Zornedings Bürgermeister Piet Mayr am Telefon. Recherchen der Gemeindeverwaltung hatten nach der Anzeige des Vorfalls ergeben, dass das Rote Kreuz seine zwei weißen Altkleidercontainer ganz regulär Ende der vorigen Woche abgebaut hatte. Nur die zwei grünen Container der „Diakonia“ sind stehen geblieben, doch die waren voll.

Aufgefallen war das Fehlen der weißen Container erst, als der Platz am Wochenende mit Altkleidersäcken vermüllt wurde. Anwohner hatten auf Nachfrage beobachtet, dass ein weißer Mercedes-Lieferwagen vorgefahren sei und kurzerhand den Inhalt seines Laderaums auf den Platz gekippt und sich dann entfernt hatte. Um die Entsorgung der Altkleider haben sich Mitarbeitende der Diakonia gekümmert.

Transparenz-Hinweis: In einer ersten Version des Textes hatte gestanden, dass die beiden abgebauten Container der Diakonie gehörten. Richtig sei, dass sie dem Roten Kreuz gehörten, wie der Bürgermeister nun mitteilte. Bei der Entsorgung der Altkleider sei die Diakonie zudem den Mitarbeitern des Zornedinger Bauhofs zuvorgekommen. 

© SZ/kmp - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Olympische Winterspiele 2026
:Das sind unsere zehn Medaillenhoffnungen aus der Region

Kira Weidle-Winkelmann und Lena Dürr sind die prominentesten Athletinnen aus der Region, die ein Olympia-Ticket nach Italien gelöst haben. Doch die Sportvereine rund um München haben noch mehr Talente hervorgebracht, die in Mailand und Cortina d’Ampezzo um Medaillen kämpfen werden. Ein Überblick.

Von Karin Kampwerth

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: