Ebersberger Forst:Green City hält an Windrad-Plänen fest

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Green City Energy will weiterhin fünf Windkraftanlagen im Forst aufstellen - trotz diverser Störfeuer aus der Politik und auch von der Flugsicherung.

Von Barbara Mooser, Ebersberg

Der alternative Energiedienstleister Green City Energy (GCE) hält nach wie vor an den Plänen fest, im Ebersberger Forst einen Windpark zu errichten. Damit lässt sich das Unternehmen auch von diversen Rückschlägen wie den neuen Abstandsregelungen für Windräder oder der kritischen Einschätzung der Flugsicherung nicht entmutigen. Man sei nach wie vor dabei, an dem Projekt zu arbeiten, sagte eine Sprecherin von GCE.

Unter Berücksichtigung "verschiedener Restriktionen", etwa der neuen 10-H-Regelung, des Trinkwasserschutzes und mit dem Fokus auf möglichst geringen Eingriff in den Wald sei ein "aktualisiertes Parklayout" erstellt und mit den beteiligten Gemeinden und den Bayerischen Staatsforsten abgestimmt worden. "Alle Beteiligten gehen die Planung auch weiterhin mit", so die Unternehmenssprecherin.

Statt in einer Reihe wurden die fünf Windräder etwas versetzt angeordnet, damit die neue Regelung erfüllt ist, dass die Anlagen das Zehnfache ihrer Höhe von Wohngebieten entfernt sein müssen. Die Daten aus der Windmessung seien "natürlich auch für das veränderte Layout zutreffend". Das neue Konzept soll in dieser Woche beim Landratsamt Ebersberg eingereicht werden, auch eine neuerliche Überprüfung bezüglich der Belange der Flugsicherung falle dann an.

Unterdessen hat sich der Umweltausschuss des Kreistags erneut einstimmig zur Windkraft als Teil der Energiewende im Landkreis bekannt. Auch hinter dem Teilflächennutzungsplan der Gemeinden, mit der mögliche Windkraftstandorte im Landkreis festgelegt werden, stehen die Mitglieder des Umweltausschusses, die auch die geplante Gründung eines regionalen Energieversorgungsunternehmens begrüßen. Nun geht das Thema zunächst in den Kreis- und Strategieausschuss, bevor es dann im gesamten Kreistag nochmals behandelt wird.

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